Das Material ist das Ergebnis des fächerübergreifenden Kunstgeldprojekts „Text:Räume / Raum:Texte“, das 2023/24 mit Schüler:innen aus verschiedenen Kursen aus dem 7.-12.Jahrgang, den beteiligten Lehrer:innen und Künstler:innen verschiedener Kunstsparten umgesetzt wurde.
Entstanden ist eine Methodenreihe, die künstlerische Impulse zur Umsetzung im Unterricht, in Projektwochen oder -tagen bereitstellt. Thematisch geht es um die Verschränkung von Raum und Text sowie die Wahrnehmung und Gestaltung von Räumen. Die einzelnen Projekte waren geleitet von Fragen wie: Wie erleben wir Räume, durch welche öffentlichen und privaten Räume bewegen wir uns? Welche Arten von Text und Sprache begegnen uns dort? Wie kommunizieren wir in bestimmten Räumen und zu welchen Texten werden wir dort inspiriert? Schreiben sich gesellschaftliche Missstände in Räume ein? Welche Räume würden wir wie verändern wollen und gäbe es eine Botschaft, die wir dort hinterlassen möchten?
Diese fünf Materialien stehen zur Auswahl:
Das Material „Sticker XXL“ erläutert, wie großformatige, Street-Art-Sticker mit eigenen Comicfiguren und Botschaften entwickelt und im Schulraum platziert werden können.
Das Material „Fotografische Arbeit mit Text und Raum“ regt dazu an, die Verschränkung von Fotografie und Text einmal näher unter die Lupe zu nehmen und in Richtung Konzeptkunst zu arbeiten.
In „Stadt- und Sprachwelten“ werden die Vielsprachigkeit in den Klassenräumen sowie Texte, Sprache und Buchstaben im urbanen Umfeld Inspiration, für eigene Street-Art-Werke.
Bei „Stadtraum lesen“ wird der Stadtraum mit künstlerischen Mitteln und vor allem in Hinblick auf „arm und reich“ erforscht, wobei aus Fundstücken und Fotos Cyanotypien entwickelt werden, die als Anregungen für kreative Schreibprozesse genutzt werden können.
Im „Theater der Unterdrückten“ werden theaterpädagogische Methoden von Augusto Boal vorgestellt, die dabei helfen, gemeinsam nach Veränderungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen für gesellschaftliche oder persönliche Missstände such suchen.